Ich muss dieses Bild einfach überall verbreiten. Vielen Dank an den Illustrator für dieses Bild. It made my day!

Die Rechte am Bild liegen nicht bei mir!

Mein letzter Eintrag war am 31.10.2009. Damals kündigte ich den NaNoWriMo an, dass ich wieder mitmachen würde. Tja und heute, am 10.11.2009 habe ich die 50.000 Wörter geknackt. Ich habe meinen ersten Roman fertig geschrieben!!! Ich bin mächtig stolz auf mich und es ist eine super Erfahrung. Ich weiß jetzt, welche Fähigkeiten in mir stecken.

Die letzten Tage waren hart. Ich habe geschrieben wie ein Verrückte. Denn: es gibt noch einen internen Wettbewerb, nämlich den NaNo in 10 Tagen zu packen. Und ich habs gepackt! Yeah!

Ich habe einen Liebesroman mit Kitschfaktor geschrieben. Am Ende der Geschichte habe ich beim Schreiben geheult wie ein Schlosshund. Ich bin eben einfach zu nah am Wasser gebaut. Die ersten Stunden nach meinem Erfolg waren ganz seltsam. Ich hatte einen Charakter in meiner Geschichte sterben lassen und es war ein komisches Gefühl. Warum nur? Es hätte nicht sein müssen, die Geschichte wäre auch so weitergegangen, bzw. hätte eben ein schönes Happy End gehabt. Aber es ging nicht anders. Inzwischen weiß ich warum: ich kann eine Fortsetzung schreiben.

Die ersten Ideen dafür habe ich bereits in mein schönes Moleskine© Notizbuch geschrieben (danke Ralf!). Diesmal wird die Geschichte aber durchdacht und geplottet. Mich hetzt ja keiner. Und die Fortsetzung in den verbleibenden 20 Tagen des NaNos schreiben, muss ich auch nicht.

Ich habe es geschafft! Ich kann es noch immer nicht glauben, aber ich habe den Roman vor mir liegen, ausgedruckt und bereit, ehrwürdig abgeheftet zu werden, als Zeichen meines Erfolges. Yes, we can!

Es ist wieder soweit. In knapp drei Stunden beginnt der diesjährige NaNoWriMo. Letztes Jahr habe ich das erste Mal mitgemacht und nicht durchgehalten. Diesmal habe ich mir wenigstens vorgenommen, mehr zu schreiben als letztes Jahr.

Thematisch wird es eine Liebesgeschichte mit Kitschfaktor. Wo, als beim NaNo, kann man sich so richtig austoben, ohne, dass es gleich peinlich wird? Ich bin jedenfalls guter Dinge. Eine neue Wortschöpfung habe ich auch schon erfunden, allerdings zufällig: Inspiratin. Sowas wie Aspirin, nur für die Inspiration. Ich werde mir täglich also 2 Inspiratin einwerfen und dann klappt das schon :)

Haha, was man alles so findet. Eine Quelle für lustige Gerichtsurteile ist immer die Seite von Herrn Rechtsanwalt Kotz (ja, der heißt wirklich so). Unter anderem gibt es ein Gerichtsurteil über entgangenen Intimverkehr auf einer Urlaubsreise. Sieher hier:

http://www.ra-kotz.de/intimverkehr.htm (die Linkfunktion von wordpress will gerade nicht, also halt so)

Eben über Aarons Facebook Account gefunden, danke Aaron, ich meine natürlich Otto :P

War heute im Kino und hab Männerherzen mit Til Schweiger und Christian Ulmen gesehen. Man, was haben wir (meine Freundin und ich) gelacht. Wirklich gelungen. Darin vor kommt ein Schlagersänger namens Bruce Berger, der von einer Hymne träumt (und sie komponiert). So für den Weltfrieden und so. Man muss Bruce einfach lieben (ergibt sich auch aufgrund der Story im Film). Bei youtube dann auch gleich seine Hymne gefunden, die am Ende des Films gespielt wird. Das Kino hat gegröhlt vor Lachen.

Das haben wir früher immer gesagt, wenn jemand seinen Milchzahn verloren hat. Ob das wohl auch gilt, wenn man einen festen Zahn verliert? Ich werde es nachher rausfinden, denn heute muss ich mir einen Zahn ziehen lassen. Eigentlich war das so nicht geplant, denn ich mache seit Wochen eine Wurzelbehandlung an dem Zahn und am 14. Oktober wäre der Zahn fertig gemacht worden. Ja, wäre, wäre nämlich die Schokolade gestern nicht gewesen. Die lag im Kühlschrank und war entsprechend hart. So hart, dass sie aus einem Zahn zwei gemacht hat. Naja, hat das Drama jetzt wenigstens auch ein Ende.

Die Zahnärztin will mir dann sicherlich gleich ne Brücke aufdrücken, aber Pustekuchen. Darauf lasse ich mich net ein. Die wollen immer nur verdienen. Als ob ich Geld für ne Brücke hätte. Ne danke, der fehlende Zahn macht mich auch nicht hässlich. Ist ja Gott sei Dank ein Backenzahn. Kommt Zeit, kommt Brücke, aber nicht jetzt. Mal sehen, wir ich das der Frau Doktor nachher erkläre. Eigentlich ganz einfach: nein, kommt nicht in die Tüte, wenn ich mal Lust und Geld habe, vielleicht. Mich kann ja keiner dazu zwingen.

Das wird jedenfalls heute ein lustiger Tag. Um neun habe ich Termin und ab da werde ich dann für den Rest des Tages  nichts mehr essen können, weil spätestens nach Nachlassen der Betäubung mir alles weh tut. So nen Loch im Mund ist ja nicht gerade so angenehem. Have Fun.

Es heißt ja, alle sieben Jahre ändert sich der Mensch. Was seinen Geschmack bei Lebensmitteln angeht oder Einstellungen zu gewissen Bereichen des Lebens. Wie auch immer. Offensichtlich habe ich irgendwann auch so eine Wandlung durchgemacht.

Ich erinner mich noch gut, wie ich als Kind heulend nach Mama gerufen habe, weil ja eine Spinne in meinem Zimmer war. Oh Graus! Manchmal so nen richtig fettes Exemplar, schwarz und schön beharrt. Schon eklig. Naja, und wie ist es heute? Steffi sieht eine Spinne und sagt: oh, ist die toll! Wehe, der tut jemand was! Pack den Staubsauger weg!!!

Unser trautes Heim ist ein Spinnenasyl geworden, wobei gestern einige ausgewiesen wurden. Visa abgelaufen, bzw. meine Toleranzgrenze. Ich habe gestern sechs Spinnen mit der Hand eingesammelt, in ein Glas getan und ab in den Garten. Gut, die Temperaturen sind nicht gerade spinnenfreundlich, aber sie werden sich schon ein warmes Plätzchen suchen. Es gab leider auch Verluste. Eine größere Spinne tötete eine der kleineren. Das war gemein, aber nun ja, Spinnen halt. Ich habe anschließend erstmal die riesigen Spinnennetze weggemacht, die in der Schlafzimmertür, am Küchenfenster, am Wohnzimmerfenster, in der Bürotür usw. hingen. Das ging mir dann doch langsam auf die Nerven und Marcel ist jeden Morgen mitm Kopp gegen das Netz in der Schlafzimmertür gerannt. Die arme Spinne, jeden Morgen Netz reparieren….

Neulich saß ich am PC und da klingelts. Wer steht unten an der Treppe? Elke. “Steffi, bei der Oma sitzt so ne riesige, schwarze Spinne. Kannste die mal wegmachen, ich find die eklig.” Dabei war die gar nicht riesig, Körper vielleicht 1 cm, die Beine waren halt megalang. Und schwarz war sie, das stimmte. Also, ich hopp aufn Tritt rauf, Spinne geschnappt und raus damit. Und dann höre ich vor ein paar Tagen Marcel aus dem Wohnzimmer, dass das jetzt aber eklig war. Neugierig geworden fragte ich nach. Tweety, unsere total bekloppte Katze, hatte eine Spinne gefangen und sie dann umgehend wieder ausgespuckt. Die leicht lädierte Spinne rettete sich unter einen Holzscheit (wir haben einen Ofen). Aber die Spinnenrettung nahte in Form meiner Person. Ich guckte unter das Holz und da saß sie nun. Kurz angetippt, ja rennen konnte sie noch. Es war übrigens genauso ein Exemplar wie bei Oma (womöglich die selbe, die wieder zurückkam?). Also ich wieder Spinnen genommen und raus damit. Und Marcel fand das gruselig. Was die immer alle gruselig finden….

Und vor ca. zwei Wochen machte mich Elke auf eine orange leuchtende Spinne an der Koppel aufmerksam. Ich konnte es gar nicht erst glauben, aber man sah sie tatsächlich aus einigen Metern Entfernung leuchten. Ich natürlich gleich die Kamera geholt (Fotos folgen). Es handelte sich dabei um eine Vierfleckkreuzspinne, deren Farben variieren können. Deren Spinnendrüse war riesig, so dass sie super auf den Fotos zu erkennen ist. Wirklich interessant.

Tja, warum tipp ich das jetzt eigentlich? Achja, genau: Spinnen sind keine Tiere, vor denen man sich wirklich fürchten muss. Die richtig gefährlichen Arten gibt es bei uns nicht. Spinnen sehen zwar nicht soooo appetitlich aus, sind aber harmlos. Die haben eher angst vor uns, immerhin reicht ein Fußtritt und sie sind matsch. Anstatt immer gleich panisch davon zu rennen oder hysterisch zu schreien, sollte man sich vielleicht mal eine Minute Zeit nehmen, sich beruhigen und dann aus sicherer Entfernung einen Blick auf die Spinne wagen. So schlimm sind die gar nicht. Und sie halten uns die Mücken fern.

In diesem Sinne seile ich mich jetzt ab und geh ins Bett.

Gute Nacht.

Ok, irgendwie bin ich heute auf das Jubiläum des Mauerfalls gestoßen. Ich glaube es war auf einer Nachrichtenseite. Spontan habe ich dann in Google nach “20 Jahre Mauerfall” gesucht und gelangte schließlich zur gleichnamigen Seite.

Ich selbst komme aus Westberlin, aber die Teilung Deutschlands ist an mir trotz meines jungen Alters, nicht vorübergegangen. Wie gut erinnere ich mich noch an den Ausblick von der Rudower Höhe auf den Todesstreifen? Wie gut erinnere ich mich noch an die Vopos, die dort entlange gefahren sind? Wie gut erinnere ich mich noch an die langen Wartezeiten an der Grenze, wenn wir nach Oberaula fahren wollten? Zu gut erinnere ich mich. Als die Mauer fiel, war ich 10 Jahre alt und noch heute ist mir dieses Ereignis sehr präsent. Was haben sich die Leute gefreut, als wir in unserem weißen Mazda in Schönefeld über die Grenze sind? Jubelnd haben sie uns auf das Autodach geschlagen. Man kann sich diese Emotionen gar nicht vorstellen, man muss sie erlebt haben. Es war schon etwas beängstigend, alle diese Menschen, die nur eins taten: sich freuen.

Was waren wir damals ängstlich, meine Mutter, mein Vater und ich. Ich saß hinten im Wagen, mit meinem Kuscheltier Mäxchen, ein Schmetterling. Und dann passierte es. Irgendwo rund um den Alexanderplatz herum musste ich auf einmal aufs Klo. Dort irgendwo anzuhalten und in eines der noch offenen Geschäfte zu gehen, das haben wir uns nicht getraut. Es war ja schließlich die DDR! Also was blieb uns anderes übrig, als nach Hause zu fahren. Man muss sich das vorstellen, wir hatten Angst, dort anzuhalten! Eigentlich kein Wunder, denn es war ja immer strikt verboten, in der DDR anzuhalten. Meine Eltern, die mal in der DDR einen Unfall hatten, konnten ein Lied davon singen. Das war nicht einfach ein Vergehen, das war gefährlich. Und umso schöner dann, als man einfach ins Auto steigen konnte und hinfahren konnte, wohin man wollte!

Und wie ich heute so Bilder sehe und Berichte über den Mauerfall, da erzähle ich einer Freundin via Chat, dass ich als am Heulen bin, weil es mir so nahe geht. Und was sagt sie? Man solle die Mauer wieder aufbauen, scheiß Ossis! HÄH??? Ich habe dann eine kleine Diskussion angefangen und als es hieß, sie habe schlechter Erfahrungen mit Ossis gemacht und ich würde dann genauso denken, da blieb mir nur zu antworten: Nein, würde ich nicht, weil dann müsste ich (es folgte eine lange Liste) hassen. Danach sagte sie nichts mehr und verließ den Chat.

Ehrlich, das hat mich schon geschockt, weil es vollkommener Schwachsinn war. Mag sein, dass es einigen Leuten damals besser ging, vielleicht arbeitstechnisch gesehen, aber man kann doch nicht ernsthaft wollen, dass Deutschland wieder geteilt wird? Dort wurden Menschen erschossen, wenn sie flüchten wollten, es wurden Familien getrennt! Man hat den Leuten die Freiheit genommen! Ich kann mir nicht helfen, aber ich bin doch lieber arbeitslos und frei, als beschäftigt und stehe unter irgendwem seiner Fuchtel und hab kein Selbstbestimmungsrecht. Oder sehe ich das falsch?

Dass es uns heute schlecht geht, das liegt an missratender Politik, es müsste nicht so sein. Würde man die Mauer wieder aufbauen, würde das nichts ändern, außer dass Menschen ihre Freiheit genommen wird. Und man wieder stundenlang an der Grenze ansteht, und dass man wieder Angst hat, Pippi machen zu gehen und und und.  Wer heute ernsthaft noch behauptet, man müsste die Mauer wieder aufbauen, der hat m.E. nicht mehr alle Tassen im Schrank. Erst recht, wenn die Begründung diese ist, man hat schlechte Erfahrung gemacht. Also wenns danach geht, werde ich ab sofort lesbisch, weil Männer sind ja scheiße, und Polen und Afrikaner gehören weggesperrt, alle Vermieter dieser Welt gehören eingmauert und Chefs vergast. Also sorry, schlechte Erfahrungen kann man mit allen Menschen jeglicher Rasse, Geschlechts, Gesinnung etc. machen.

Ich bin froh, dass die Mauer weg ist. Ich denke noch heute an all die fröhlichen, lachenden Gesichter zurück, als wir über die Grenze gefahren sind. Wer das erlebt hat, der will keine Mauer mehr.

Zugegeben eine etwas seltsame Überschrift. Als ich heute morgen mein wkw Profil aktualisierte kam mir plötzlich dieser Vergleich. Ein jeder von uns ist ein winziger Furz im Universum und mindestens genauso schnell vergangen, wie die heiße Luft aus dem Hinterteil :)

Ich habe festgestellt, dass jeder von uns Menschen sich selbst unglaublich wichtig nimmt. Ohne es zugeben zu wollen, hoffen wir doch immer, dass sich die Welt nur um uns dreht, wir alle unsere Ziele erreichen, uns jeder mag, alles immer wunderbar ist. Jeder denkt immer nur: ich muss dies, ich muss das, ich will das, ich will das nicht, warum ich, immer nur ICH ICH ICH.  Verkehrt ist das nicht, denn irgendwie müssen wir ja existieren und in dieser Welt überleben und ein wenig Eigenverliebtheit und Egoismus schadet da sicherlich nicht.

Aber im Ganzen betrachtet sind wir nichts. Jedenfalls nichts wirklich wichtiges. Ein Haufen Atome auf einem großen Planeten, der in einem unendlichen Universum sein Dasein fristet. Und da sind wir auch nur solange, bis ein riesiger Meteorit zufällig bei uns vorbeischaut. Dann machts bumm, wir sind fort und das Leben geht irgendwo trotzdem weiter. Nicht für uns, aber dafür für wen anders. Oder etwas.

Und warum erzähl ich den ganzen Kram jetzt? Weil es irgendwie beruhigend ist. Ich (ja, wieder das Wort Ich) bin nur ein kleiner Teil eines riesigen Puzzles, winzigklein, bedeutungslos und doch wieder nicht. Unwichtig zwar für das Universum, aber wichtig für den Kreis, in dem ich mich bewege. Wichtig für andere Menschen in meinem näheren Umfeld. Wichtig für mein eigenes kleines Universum. Und dennoch ermahnt mich das Gesülze daran immer dran zu denken, nicht alles dreht sich um mich. Nur ein kleiner Teil. Wird gerne mal vergessen.

In dem Sinne

Hab Sonne im Herzen und Zwiebeln im Bauch,

so kannste gut ferzen und stinken tuts auch.


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